Die besten Ideen für Bregenz umsetzen

Obwohl das Wahlergebnis bei der Vizebürgermeisterwahl Klubzwang und Absprachen vermuten lasse, kündigt die Bregenzer Volkspartei an, konstruktiv und zukunftsorientiert für die Landeshauptstadt zu arbeiten.

In der konstituierenden Sitzung der Bregenzer Stadtvertretung wurde Sandra Schoch von den Grünen mit 19 zu 17 Stimmen erneut zur Vizebürgermeisterin der Landeshauptstadt gewählt. Wie bereits im Vorfeld derWahl kristallisiert sich nun auch in der Stadtvertretung ein Bündnis gegen die Volkspartei heraus, denn das Wahlergebnis von fast 40 Prozent für die Volkpartei hätte ganz klar den Wunsch vieler Bregenzerinnen und Bregenzer gezeigt. 

"Dass der Posten der Vizebürgermeisterin an eine andere Fraktion geht, ist für die Volkspartei zwar unverständlich, wird sich aber natürlich nicht auf die konstruktive Arbeit in der Stadtvertretung auswirken",betont die 1. Stadträtin Veronika Marte. „Wir werden uns verstärkt auf unsere Stadtratsressorts Jugend, Sport, Kultur und Wirtschaft konzentrieren. Das Zusammenspiel dieser vier Themenbereiche wird sich maßgeblich auf die zukunftsorientierte Entwicklung unsererStadt auswirken“, ist Marte überzeugt.

„Damit wird leider schon von Anfang an deutlich, dass von dem hochgelobten und oft angepriesenen freien Spiel der Kräfte in der Stadtvertretung wohl nicht viel übrig bleiben wird“, kommentiert KO Michael Rauthdas Wahlergebnis. „Eine Empfehlung von Marte durch Bürgermeister Ritsch, der früher selbst sogar für die zweitstärkste Partei den Vize forderte, kam nur deshalb nicht zustande, weil wir uns nicht auf einige Absprachen einlassen wollten, sondern transparentund auf Augenhöhe für Bregenz zusammenarbeiten möchten.“ 

„Wir sind bereit, konstruktiv und zukunftsorientiert für Bregenz zu arbeiten“, betont Rauth. „Uns geht es darum, die besten Ideen für Bregenz umzusetzen – ohne Packeleien oder Absprachen im Hintergrund. Dafürstehen wir als Bregenzer Volkspartei.“ 

Foto (c) mauche.eu: LAbg. Stadträtin Veronika Marte.  

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