Michael Ritsch der Personalschützer?

Auf alle Fälle kein Bürgermeister für alle.

Er dürfe „leider zu Personalfragen nichts öffentlich sagen“, argumentiert SPÖ-Bürgermeister Ritsch im Interview, schließlich müsse er „das Personal schützen“. „Damit kann er aber sicher nicht jene Mitarbeiter (Stadtamtsdirektor, Leiterin der Kulturabteilung) meinen, die er ohne jeden sachlichen Grund ruckzuck aus dem Rathaus entfernen will und entfernt“, bemerkt VP-Stadträtin Veronika Marte.
 
Marte: „Da denkt er wohl eher nur an jenes ihm völlig ergebene Personal, das Ritsch ohne öffentliche Ausschreibung (trotz seines Versprechens von Offenheit und Transparenz) mit bestens dotierten Abteilungsleiter-Positionen (neu geschaffene Personalabteilung, neue Kulturamtsleiterin) versorgt. Damit ist klar: Ritsch ist keineswegs ein Bürgermeister für alle!“
 
Für VP-Kulturstadtrat Michael Rauth ist es ebenfalls sehr bemerkenswert, „dass die sonst so kritischen und auf Demokratie bewussten Grünen diesen Postenschacher mittragen“. Rauth: „Sie wollen Ritsch vermutlich bei Laune halten, haben sie ja ihre Pöstchen erhalten (Vizebürgermeisterin) und werden zusätzliches Personal in ihren Ressorts ab nächstem Jahr erhalten."
 
Marte und Rauth bekräftigen einmal mehr, dass die VP Bregenz wie versprochen gerne bei allen Themen für eine konstruktive Zusammenarbeit zur Verfügung steht: „Diese undurchsichtige Husch-Pfusch-Hinterzimmer-Politik der rot-grünen Rathaus-Allianz können wir aber gewiss nicht mitverantworten!“

Fotos (c) Bregenzer Volkspartei: LAbg. Stadträtin Veronika Marte; Stadtrat Michael Rauth


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