Ritsch im unkontrollierten Machtrausch?

Offenheit und Transparenz sehen anders aus.

Die von SPÖ-Bürgermeister Michael Ritsch geplanten personellen Änderungen im Rathaus Bregenz werden von der Bregenzer Volkspartei scharf kritisiert. Für VP-Stadträtin LAbg. Veronika Marte „hat diese Vorgangsweise von Ritsch wenig mit zeitgemäßem demokratischem Handeln zu tun - Offenheit und Transparenz sehen auf alle Fälle anders aus!“
Marte fragt sich, ob Ritsch sich in einem unkontrollierten Machtrausch befindet? Es deutet alles darauf hin, dass der „Bürgermeister für alle“ (Eigendefinition von Ritsch) aus dem Rathaus eine Außenstelle der SPÖ-Parteizentrale mit 100prozentig Ritsch-hörigen Mitarbeitern machen will …
Bei den geplanten Umbesetzungen in der Stadtamtsdirektion und der Kulturabteilung oder der Schaffung einer eigenen Personalabteilung ist von Offenheit und Transparenz nicht mehr viel übriggeblieben. „Offen wäre, diese Stellen zumindest wie üblich öffentlich auszuschreiben. Transparent wäre, nach Jobanforderung und Qualifikation Stellen zu besetzen“, so Kulturstadtrat Michael Rauth.
Auf alle Fälle wird die Bregenzer Volkspartei den SPÖ-Bürgermeister mit folgenden Fragen konfrontieren:


1.    Welche sachlichen (nicht parteipolitischen) Gründe sprechen für eine Ablöse des Stadtamtsdirektors?
2.    Was qualifiziert Reinhold Einwallner für diese Position (außer dass er ehemaliger Geschäftsführer             der    ZSPÖ war und für die SPÖ im Nationalrat ist)?
3.    Wieso braucht es plötzlich eine eigene Personalabteilung?
4.    Welche sachlichen Gründe sprechen für eine Ablöse der Leiterin der Kulturabteilung?
5.    Wieso werden diese Stellen (Stadtamtsdirektor, Personalabteilung, Kulturabteilung) nicht wie üblich         öffentlich ausgeschrieben?
6.    Wozu braucht der neue Bürgermeister gleich zwei Referenten?
7.    Welche zusätzlichen Kosten entstehen den Steuerzahlern durch diese willkürlich getroffenen                     Personalentscheidungen?


Auf welche weiteren personellen Änderungen muss sich die Landeshautstadt noch einlassen,
Geld spielt anscheinend keine Rolle?!
Fotos (c) Bregenzer Volkspartei: LAbg. Stadträtin Veronika Marte; Stadtrat Michael Rauth


Rückfragen: LAbg. Veronika Marte: +43 664 4329931