SPÖ-Bürgermeister Ritsch vergisst sämtliche Wahlversprechen!

Vertraulichkeit und Verschwiegenheit sind ihm wichtiger als Transparenz und Offenheit.

Wie SPÖ-Bürgermeister Ritsch gestern berichtet hat, wurde im Bregenzer Stadtrat die Neubesetzung des Kulturamtes in einem „unter Vertraulichkeit“ gestellten Tagesordnungspunkt beschlossen. Für VP-Stadträtin Veronika Marte ist dies „eine völlig übereilte und intransparente Vorgehensweise“, da diese Bestellung bekanntlich ohne vorherige öffentliche Ausschreibung erfolgt ist. Veronika Marte ergänzt: „Auf Vorschlag von SPÖ-Bürgermeister Michael Ritsch wurde die Abstimmung als vertraulich festgesetzt, wodurch uns leider untersagt ist, über die Details zu diesem Tagesordnungspunkt zu informieren“.
Stadträtin Marte stellt jedoch - wie schon vor dem Stadtrat betont - nochmals fest: „Diese Position wurde im Jahr 2016 nach öffentlicher Ausschreibung in einem professionellen Verfahren besetzt und wir sind immer noch der Meinung, dass auch jetzt und künftig alle Abteilungsleiterpositionen öffentlichen ausgeschrieben werden müssen.“ Kann es sein, dass der Bürgermeister bei der jetzigen Postenbesetzung gegebene Versprechen einlöst?
Für Kulturstadtrat Michael Rauth passt dieses Verhalten des SPÖ-Bürgermeisters Ritsch in keiner Weise zu einem zeitgemäßen Amtsverständnis einer modernen Bürgerverwaltung: „Es ist höchste Zeit, dass sich der Bürgermeister auf seine Wahlversprechen ‚Offenheit und Transparenz‘ besinnt und endlich zu einer ‚Kultur des Miteinanders‘ kommt, Professionalität und Transparenz schauen definitiv anders aus.“

Fotos (c) Bregenzer Volkspartei: LAbg. Stadträtin Veronika Marte; Stadtrat Michael Rauth

Rückfragen: LAbg. Veronika Marte: +43 664 4329931