Verantwortungslose Personalpolitik in der Landeshauptstadt

Die Bregenzer Volkspartei übt scharfe Kritik an der Personalpolitik von Bürgermeister Michael Ritsch. „Hier ist reine Willkür am Werk“, so Stadträtin Veronika Marte.

Mit der heutigen Präsentation eines neuen Stadtamtsdirektors geht die hanebüchene Personalpolitik des Bürgermeisters in die nächste Runde. „Es fängt schon damit an, dass diese Stelle grundsätzlich nicht budgetiert ist. Ein verdienter und bewährter Stadtamtsdirektor, der sich absolut nichts zu Schulden hat kommen lassen, muss seinen Hut nehmen“, erklärt Marte. „Dieses Vorgehen lässt vermuten, dass hier keine fachlichen Gründe, sondern ausschließlich persönliche Befindlichkeiten ausschlaggebend sind. Das halten wir für intransparent, verantwortungslos und in hohem Maße unprofessionell.“ so VP-Klubobmann Michael Rauth weiter.

Die Frage nach einer Lösung mit dem scheidenden Stadtamtsdirektor stelle sich nach wie vor. „Immerhin reden wir hier von angeblich fast einer halben Million Euro, bei der Ritsch kein Wort darüber verliert, wie dieses Loch im Budget gestopft werden soll. Eine politische Kultur des Miteinanders für Bregenz lässt sich beim Stil des Roten Ritsch beim besten Willen nicht mehr erkennen“, zeigen sich Veronika Marte und die Bregenzer Volkspartei enttäuscht. Wo bleibt der transparente Bürgermeister für Alle und ist diese Personalpolitik nicht auch ein Fall für die bestehenden Kontrollorgane (Volksanwalt oder den Landesrechnungshof), fragt Rauth? Außer Frage steht, dass wir natürlich mit dem neuen Stadtamtsdirektor konstruktiv und professionell zusammenarbeiten.