Weichenstellungen für die Zukunft durch Bregenzer Volkspartei

Auf Anträge der Bregenzer Volkspartei wurden in der Stadtvertretung zusätzliche Mittel für Sportvereine, Jugendbeschäftigung, das Gesundheitszentrum Schlossberg, Bibliothekserfordernisse, Stipendien für Kulturschaffende und die Flüchtlingshilfe durch Ärzte ohne Grenzen beschlossen, aber auch Einsparungen im Bereich Personal.

„Durch unsere Anträge wird es für wichtige Einrichtungen und Initiativen in Bregenz insgesamt rund 90.000 Euro mehr geben“, freut sich VP-Stadträtin Veronika Marte. „Gerade im Bereich Jugendbeschäftigung müssen wir auch als Stadtvertretung dafür sorgen, dass niemand zurückgelassen wird, denn die Problematik hat sich hier durch die Corona-Pandemie noch weiter verschärft. Darum haben wir uns als Volkspartei dafür eingesetzt, dass für Jugendliche auf Jobsuche 40.000 Euro mehr zur Verfügung stehen“, so Marte. „Außerdem wird das Amt der Landeshauptstadt Bregenz auf unser Drängen hin am Programm „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ teilnehmen – ein klares Bekenntnis zu modernen Arbeitswelten und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont die Vorsitzende des Vorarlberger Familienbundes.

Sportstadtrat Michael Felder freut sich über zusätzliche Mittel für Sportvereine in der Landeshauptstadt: „Hier wird die Stadt insgesamt 30.000 Euro mehr in die Hand nehmen, um den Vereinen unter die Arme zu greifen, denn Ehrenamt und Vereinskultur sind für das gesellschaftliche Leben in Bregenz enorm wichtig und gehören gerade in schweren Zeiten gefördert“, ist Felder überzeugt.

Für die Konzepterstellung und Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Gesamtprojekt Gesundheit, Bildung und Pflege auf dem Schlossbergareal, beim 1979 gegründeten Senioren- und Pflegeheim Tschermakgarten und dem Schulstandort Bregenz der Gesundheits-und Krankenpflege Schule Unterland/FH Dornbirn, werden auf Antrag der Volkspartei 10.000 Euro bereitgestellt.

Des Weiteren habe sich die Stadtvertretung darauf geeinigt, 10.000 Euro für Ärzte ohne Grenzen in den Flüchtlingslagern bereitzustellen. „Wir sind überzeugt, dass mit diesem Geld vor Ort nachhaltiger etwas bewegt und viel mehr Menschen geholfen werden kann. Darum haben wir uns vehement dafür eingesetzt, diesen Weg zu gehen statt – wenn auch sehr medienwirksam – nur eine Handvoll Geflüchtete aufzunehmen“, erklärt Marte.

„Im Bereich der Investitionen werden Projekte wie das Hallenbad, die Pipeline, die Sanierung Festspielhaus, die nächste Etappe der Quartiersentwicklung am Leutbühel und vor allem auch das Bildungs- u. Familienhaus in der ehemaligen VS Rieden weitergeführt, alles Projekte, die in der vergangenen Periode auf Schiene gebracht wurden,“ freut sich Stadtrat u. ÖVP Klubobmann Michael Rauth.

„Die Steigerung der Personalausgaben durch die jüngsten Entscheidungen von SPÖ Bgm. Ritsch ist gerade in der jetzigen Zeit äußerst kritisch zu sehen“, betont Stadtrat Rauth. Es war deshalb wichtig, dass in der Stadtvertretung die Ausgaben dafür um knapp 600.000,- Euro reduziert werden konnten.  „Ein Teil davon wäre für die Abfindung von unserem Stadtamtsdirektor vorgesehen gewesen“, so Michael Rauth abschließend.