Erste Schritte zu mehr Sicherheit für sanfte Mobilität

Radfahrer und Fußgänger, insbesondere Schüler, in Bregenz sollen noch besser geschützt werden, fordert die Bregenzer Volkspartei.

„Dank der Politik der vergangenen Jahre ist Bregenz zu einer Vorzeigestadt des öffentlichen Verkehrs geworden“, freut sich Stadträtin Veronika Marte. „Daher erachten wir es für dringend notwendig, bereits jetzt an neue, zukunftsträchtige Konzepte zu denken, um diese VerkehrsteilnehmerInnen noch besser zu schützen.“ Konkret gehe es der Bregenzer Volkspartei aktuell um die Sicherheit vor den Schulen sowie das hoch frequentierte Nadelöhr „Brücke Wiking“. 

„Wir wollen, dass schnellstmöglich Konzepte zur Verkehrsberuhigung vor Schulen erstellt und umgesetzt werden, um eine sichere Situation vor Schulen für alle Kinder herzustellen“, erklärt Marte und verweist auf ein zukunftsträchtiges Beispiel, den „Gut-Geh-Raum“ vor der Schule Schendlingen: „Diese mehrfach ausgezeichnete Lösung kann zwar aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht an allen Schulstandorten umgesetzt werden, kann uns aber den Anstoß für weitere Lösungen und Konzepte liefern. 

Nadelöhr „Brücke Wiking“

„Wir alle kennen die „Brücke Wiking“, die ihren ganz eigenen Charme hat und seit vielen Jahren als Verbindung der beiden Seeausläuferseiten dient. Neben rund 4000 FahrradfahrerInnen passieren täglich sehr viele FußgängerInnen, Mütter mit Kinderwägen, SeniorInnen mit Rollatoren, Scooter und Rollerblader diese Brücke. Dabei kommen sie sich aufgrund der Enge der Brücke nicht selten gegenseitig in die Quere, was besonders in den Sommermonaten regelmäßig zu kritischen Situationen führt“, erklärt Sportstadtrat Michael Felder. „Für die Sicherheit aller ist es notwendig, dass hier noch vor den Sommermonaten ein entsprechendes Konzept umgesetzt wird. Hierzu stellen wir einen Antrag in der Stadtvertretung, der außerdem eine etwaige spätere Neukonzipierung der „Brücke Wiking“ beinhaltet.“ 

Beide Anträge für Konzepte zur Verkehrsberuhigung in Bregenz sollen nur erste Schritte sein, um die sanfte Mobilität noch nachhaltiger, attraktiver und sicherer im Stadtbild zu verankern, kündigt die Bregenzer Volkspartei an.