Kein zweites Gleis, mehr Sicherheit: Stadtrat beschließt Hafen-Modernisierung

Die Haltestelle Bregenz Hafen wird fit für die Zukunft gemacht. Im Stadtrat wurde nun der Abschluss einer Planungsvereinbarung für die Modernisierung und Attraktivierung der Verkehrsstation beschlossen. Für die Landeshauptstadt Bregenz verbleiben dabei nur anteilige Planungskosten von rund acht Prozent – der Großteil wird von Bahn und Partnern getragen.

Für die Bregenzer Volkspartei ist klar: Das Projekt soll konkrete Verbesserungen für Sicherheit, Barrierefreiheit und Mobilität bringen, ohne die Stadt finanziell über Gebühr zu belasten. Vize-Bürgermeister Roland Frühstück betont: „Mit dieser Vereinbarung schaffen wir einen ersten Schritt zu einem echten Mehrwert für Pendlerinnen und Pendler, für Fußgänger und Radfahrer – und das mit einer für die Stadt sehr überschaubaren finanziellen Beteiligung. Das ist verantwortungsvolle Verkehrspolitik.“

Fokus auf Sicherheit und Barrierefreiheit

 Geplant sind unter anderem:

  • Verlängerung der Bahnsteige für moderne Doppeltraktionszüge
  • neue Liftanlagen für barrierefreien Zugang
  • Moderne Geh- und Radwegunterführungen statt gefährlicher Querungen
  • Auflassung des bisherigen Bahnübergangs beim Hafenrestaurant
  • Schließung der Schranke beim Bahnhof Hafen zugunsten sicherer Unterführungen

Die bestehende oberirdische Querung soll durch sichere, kreuzungsfreie Lösungen ersetzt werden.

Die Bau- und Mobilitätssprecherin der Bregenzer Volkspartei Angelika Rübenak erklärt: „Moderne Unterführungen bedeuten mehr Sicherheit und einen flüssigeren Verkehr für alle. Gerade für Kinder, ältere Menschen und Radfahrer ist das ein echter Fortschritt. Das ist moderne Stadtentwicklung statt Stillstand.“

Stadt und See besser verbinden

Ein zusätzlicher Schwerpunkt der Bregenzer Volkspartei ist die Prüfung einer verlängerten Unterführung auch unter der Landesstraße. Ziel ist es, die heutige Barrierewirkung der Straße zu reduzieren und den Hafenbereich, den Bodensee und die Innenstadt noch besser miteinander zu verbinden.

Klare Linie: Kein zweites oberirdisches Gleis Richtung Lochau

Besonders wichtig ist der Volkspartei eine klare Botschaft an die Bevölkerung:
Ein zweites oberirdisches Gleis Richtung Lochau wird es weiterhin nicht geben.

Frühstück stellt unmissverständlich klar: „Wir haben immer gesagt: Kein zusätzliches oberirdisches Gleis Richtung Lochau. Dieses Versprechen halten wir. Die Planungen konzentrieren sich auf Verbesserungen innerhalb der bestehenden Infrastruktur.“

Faire Finanzierung

Die Gesamtkosten der Planung belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro netto. Der Anteil der Stadt beträgt lediglich rund 100.000 Euro. Die Volkspartei sieht darin ein gutes Beispiel für eine faire Partnerschaft zwischen Stadt, Land und Bahn.

 Für die Bregenzer Volkspartei ist klar: Mehr Sicherheit, bessere Erreichbarkeit und vernünftige Finanzierung – so geht moderne Verkehrspolitik für unsere Stadt.