Siemens Abgang ist für Bregenz ein schmerzhafter Verlust

Bregenz steht vor wichtigen Weichenstellungen. Zahlreiche Projekte, die für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt entscheidend sind, liegen aktuell auf dem Tisch – viele davon werden von engagierten Unternehmen getragen. Diese Unternehmen wollen in den Standort Bregenz investieren und Arbeitsplätze schaffen. Gerade deshalb ist jetzt ein gemeinsamer, lösungsorientierter Zugang wichtiger denn je.

Ein aktueller Anlass zeigt dabei deutlich: Projekte verschwinden nicht, wenn sie nicht umgesetzt werden – sie werden an anderen Standorten realisiert. Für Bregenz bedeutet das den Verlust von Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und wichtigen Einnahmen wie der Kommunalsteuer. Umso entscheidender ist es, Chancen rechtzeitig zu erkennen und gemeinsam zu nutzen. Deswegen gilt es Projekte wie Seestadt, Bahnhof am Hafen, Weiherviertel, Raiffeisenquartier und Brachsenweg gemeinsam und zügig auf den Weg zu bringen.

Die Bregenzer Volkspartei betont klar: Wirtschaft, Raumplanung und Umweltschutz sind kein Widerspruch. Eine nachhaltige Stadtentwicklung kann nur gelingen, wenn diese Bereiche zusammen gedacht werden. Dafür braucht es das konstruktive Zusammenspiel aller Beteiligten – von der Stadt über das Land bis hin zu Verwaltung und beratenden Gremien wie Gestaltungsbeiräten.

Im Mittelpunkt muss dabei immer der gemeinsame Wille stehen, Lösungen zu finden. Verfahren und Instrumente sollen Qualität sichern und Projekte verbessern – gleichzeitig braucht es das klare Ziel, Entwicklungen auch möglich zu machen und verlässlich umzusetzen. Denn am Ende steht für uns das öffentliche Interesse, sowie das Wohlergehen der Menschen, die in unserer schönen Stadt leben, immer an erster Stelle.

Die Bregenzer Volkspartei richtet daher einen Appell an alle Beteiligten: Nutzen wir die Chancen, die sich unserer Stadt bieten, und arbeiten wir gemeinsam, verantwortungsvoll und lösungsorientiert an der Zukunft von Bregenz. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann sich unsere Stadt als starker, nachhaltiger Wirtschafts- und Lebensraum weiterentwickeln.